Cross- oder Multimedia, oder alles ist offen

Brücken bei Radio Bremen

Es war eine geniale Idee: Ein Funkhaus wird vollständig digital. Egal ob Hörfunk, Fernsehen oder Online, egal ob Text, Bild, Audio oder Video: Alle im Haus haben auf alles Zugriff, das als Datei auf dem zentralen Server gespeichert ist. Egal ob Fernsehautorin, Online-Redakteur oder meinungsfreudige Kommentatorin in der Kulturredaktion: Alle sehen, was die anderen produzieren und können sich gegenseitig Anregungen geben, Aufträge zuspielen und in diesem Schmelztiegel der Ideen ein noch besseres Programm machen als je zuvor. Crossmedial!

Erfahrungen im modernsten Funkhaus Europas

Radio Bremen hat sich auf diesen Weg begeben. Als erster Sender der ARD. Im, für eine Weile, modernsten Funkhaus Europas. Einen kleinen Eindruck davon vermittelt der Sender in einem Unterverzeichnis seiner Homepage.

Der Weg zur neuen Art des Produzierens kann sehr lang werden. Und der Kostendruck verdeckt sehr oft die schöne Aussicht. Allein was Radio Bremen zum Teil schon hinter sich hat, haben sich andere erst vorgenommen.

Alle können alles sehen, hören und lesen

Da werden zum Teil schon Rohbauten für neue Funkhäuser in die Höhe gezogen. Aber in Sachen Technik und Benutzbarkeit sind noch viele Fragen offen.

  • Gibt es schon Software, die wirklich dafür geeignet ist?
  • Oder belassen wir es zunächst bei einer übergreifenden Themen- und Terminplanung?
  • Gibt es einfach zu nutzende Module zur Verarbeitung des Rohmaterials?
  • Wie wirkt es sich in der Praxis aus, wenn alle auf alles Zugriff haben?
  • Welche Rolle spielt künftig die Identität einer Redaktion?
  • Worin liegen die Chancen und Risiken der neuen Produktionsweise?

Sie stellen sich solche Fragen. Sie suchen nach Antworten? Na dann: Kontakt